CTA Schüler holen 1. Platz bei Jugend forscht
Verfasst von Dr. Oliver Schuster am Montag, 23. Februar 2026
Eine Arbeit von Gustav Brauer und Max Fehlinger aus unserer CTA-Ausbildung wurde beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht mit dem 1. Platz ausgezeichnet und damit die besonders überzeugende wissenschaftliche Leistung des Projekts gewürdigt.
Im Projekt wurde die Software RAPTOR entwickelt, was für „Regressionsanalyse potentiometrischer Titrationen für optimale Ergebnisse“ steht. Dieses Programm wertet Messdaten von chemischen Titrationen automatisch aus und ersetzt damit die aufwendige händische Auswertung auf Millimeterpapier. Ziel war es, eine Methode zu entwickeln, die nicht nur schneller arbeitet, sondern auch möglichst genaue und reproduzierbare Ergebnisse liefert. RAPTOR passt dazu eine mathematische Kurve an die Messwerte an und berechnet daraus automatisch den Äquivalenzpunkt, also den wichtigsten Punkt der Titration. Verschiedene mathematische Funktionen und Auswertungsmethoden wurden sorgfältig getestet und statistisch validiert, um die zuverlässigste Methode zu finden. Dabei stellte sich die Bestimmung über den Wendepunkt der Kurve als besonders geeignet heraus.
Beim Vergleich mit der klassischen händischen Auswertung zeigte sich, dass RAPTOR mindestens genauso genau und häufig sogar etwas genauer arbeitet. Zudem liefert das Programm konsistente Ergebnisse und reduziert mögliche menschliche Fehler. Insgesamt zeigt die Arbeit eindrucksvoll, dass RAPTOR eine leistungsfähige, praktische und zukunftsweisende Alternative zur händischen Auswertung von Titrationen darstellt. Diese Software wird zukünftigen Schülerinnen und Schüler in unserer CTA-Ausbildung am Gymnasium Altona bei der Auswertung potentiometrischer Analysen deutlich unterstützen.
